VERWALTUNGSGEBÄUDE SWT

Wettbewerbsbeitrag 01/2014

Der leitende Entwurfsgedanke beinhaltete von Beginn an die Aspekte Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität. Aus diesem Grund fiel die Wahl der Gebäudekonstruktion auf eine hybride Systembauweise aus Holz und Beton.
Der Holzskelettbau mit Verbundrippendecken aus Brettschichtträgern und Betonfertigteilplatten bildet den Hauptteil des Neubaus. Die im Norden und Süden angrenzenden, aussteifenden Kerne aus Stahlbeton dienen der Erschließung und bieten Flächen für Nebenräume wie Haustechnik und WC-Anlagen.
Ohne tragende Innenwände im Bürotrakt ist das System sehr flexibel und erlaubt eine individuelle Raumaufteilung, die für eine vielseitige Nutzung der Büroflächen notwendig ist.

Architektur und Gebäudekonstruktion sind darauf ausgerichtet, dass der geplante Erweiterungsbau mit einem geringen Maß an Heizenergie auskommt.
Die Büro- und Aufenthaltsflächen werden durch eine vollflächig installierte Fußbodenheizung auf Niedertemperaturniveau beheizt. Durch einen Luft-Wasser-Wärmetauscher kann die Abwärme des Rechenzentrums in den Wintermonaten als Wärmeenergiequelle für das Heizsystem herangezogen werden. Evtl. zusätzlich benötigte Heizenergie wird durch eine Anbindung an das vorhandene Blockheizkraftwerk gesichert.